2003 coronaNews aus der EOV-Bibliothek

Das Jahr 2022 war endlich wieder ein (fast) Normales. Neue Werke wurden bestellt, von denen eine Mehrheit „Kundenwünsche“ waren, d.h. Vorschläge unserer Mitgliedsorchester!

Die Meisten haben Anfang Jahres oder im Herbst ihre Konzerte durchführen können. Und für 2023 werden wieder ganz normal Konzerte geplant. Deshalb hat die EOV-Bibliothek neue Noten gekauft, obwohl noch nicht gleich viel wie vor der Corona-Zeit. Im Katalog aufgenommen wurden vor allem interessante Noten aus Nachlässen und Archivbeständen einzelner Orchester. Obwohl es sich dabei oft um Musik aus der Barockzeit oder aus der Klassik handelt, gibt es auch zeitgenössische Werke, die speziell für ein Orchester komponiert worden sind. Solche Werke, meistens von SchweizerInnen, nehmen wir gern auf, denn es handelt sich da um einen Schwerpunkt unserer Bibliothek, ein Grund dafür, dass im Moment der interessante Paul Juon von uns gefördert wird (Förderung Paul Juon).

Einige interessante Werke für grosses Orchester seien hier erwähnt: Die „Danza Espagnole Nr. 1“ aus der „Vida Breve“ von Manuel De Falla, die „Lieder eines fahrenden Gesellen“ - natürlich mit Singstimme, von Gustav Mahler, die „Rumänische Rhapsodie Nr. 1“ von Georges Enesco. Unter den Werken mit Solo-Instrumenten: Die zwei „Sonaten für Waldhorn“ und kleines Orchester von Luigi Cherubini, das „Konzert für zwei Klaviere in As-Dur“ von Felix Mendelssohn, die „Première Symphonie für Orgel und Orchester“ von Alexandre Guilmant, das“ Konzertstück für Violoncello und Orchester“ von Ernst von Dohnányi. Und ein Chorwerk mit grosser Orchesterbesetzung: das „Stabat Mater“ von Rossini.

Die gesamte Liste der Neuanschaffungen 2022 ist hier publiziert.